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`Geisternähe` ( )

 `Geisternähe` ( ), D 100 ()

(1797–1828)

`Geisternähe` ( ) D 100


1814


Der Dämm`rung Schein
Durchblinkt den Hain;
Hier, beim Geräusch des Wasserfalles,
Denk` ich nur dich, o du mein Alles!
Dein Zauberbild...
1814


Der Dämm`rung Schein
Durchblinkt den Hain;
Hier, beim Geräusch des Wasserfalles,
Denk` ich nur dich, o du mein Alles!
Dein Zauberbild
Erscheint, so mild
Wie Hesperus im Abendgolde,
Dem fernen Freund, geliebte Holde!
Er sehnt wie hier
Sich stets nach dir;
Fest, wie den Stamm die Efeuranke
Umschlingt dich liebend sein Gedanke.
Durchbebt dich auch
Im Abendhauch
Des Brudergeistes leises Weh`n
Mit Vorgefühl von Wiederseh`n?
Er ist`s, der lind
Dir, süßes Kind,
Des Scleiers Silbernebel kräuselt,
Und in der Locken Fülle säuselt.
Oft hörst du ihn,
Wie Melodien
Der Wehmut aus gedämpften Saiten
In stiller Nacht vorübergleiten.
Auch fesselfrei
Wird er getreu,
Dir ganz und einzig hingegeben,
In allen Welten dich umschweben.


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2013 ., .
: Osobnyak , 07.08.2015 23:09            (0)  


90- .
: Osobnyak , 17.04.2016 01:55            (0)  


: music-man , 09.06.2010 08:44            (0)  
 
 

 
 
     
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