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1826
(1804-1875)

Draußen in der weiten Nacht
Steh ich wieder nun,
Ihre helle Sternenpracht
Laßt mein Herz nicht ruhn!
Tausend Arme winken mir...
1826
(1804-1875)

Draußen in der weiten Nacht
Steh ich wieder nun,
Ihre helle Sternenpracht
Laßt mein Herz nicht ruhn!
Tausend Arme winken mir
Süß begehrend zu,
Tausend Stimmen rufen hier,
`Gruß dich, Trauter, du!`
O ich weiß auch, was mich zieht,
Weiß auch, was mich ruft,
Was wie Freundes Gruß und Lied
Locket durch die Luft.
Siehst du dort das Hüttchen stehn,
Drauf der Mondschein ruht?
Durch die blanken Scheiben sehn
Augen, die mir gut!
Siehst du dort das Haus am Bach,
Das der Mond bescheint?
Unter seinem trauten Dach
Schläft mein liebster Freund.
Siehst du jenen Baum der voll
Silberflocken flimmt?
O wie oft mein Busen schwoll
Froher dort gestimmt!
Jedes Plätzchen, das mir winkt
Ist ein lieber Platz,
Und wohin ein Strahl nur sinkt,
Lockt ein teurer Schatz.
Drum auch winkt mir`s überall
So begehrend hier,
Drum auch ruft es, wie der Schall
Trauter Liebe mir.


 `Im Freien`: Draußen in der weiten Nacht ( :     ), p.80 ( ),  3, D 880 ()
- 9-10 1991 ., .
: Osobnyak , 03.04.2016 10:29            (0)  
 
     
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