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1828


Wenn auf dem höchsten Fels ich steh,
Ins tiefe Tal hernieder seh,
Und singe.

Fern aus dem tiefen dunkeln Tal
Schwingt sich empor der Widerhall...
1828


Wenn auf dem höchsten Fels ich steh,
Ins tiefe Tal hernieder seh,
Und singe.

Fern aus dem tiefen dunkeln Tal
Schwingt sich empor der Widerhall
Der Klüfte.

Je weiter meine Stimme dringt,
Je heller sie mir wieder klingt
Von unten.

Mein Liebchen wohnt so weit von mir,
Drum sehn ich mich so heiß nach ihr
Hinüber.

Romanze, Nächtlicher Schall, Karl August Varnhagen von Ense:
In tiefem Gram verzehr ich mich,
Mir ist die Freude hin,
Auf Erden mir die Hoffnung wich,
Ich hier so einsam bin.

So sehnend klang im Wald das Lied,
So sehnend klang es durch die Nacht,
Die Herzen es zum Himmel zieht
Mit wunderbarer Macht.

Liebesgedanken, Wilhelm Müllers:
Der Frühling will kommen,
Der Frühling, meine Freud,
Nun mach ich mich fertig
Zum Wandern bereit.


 `Der Hirt auf dem Felsen` (`  `), D 965 ()
: art15 , 26.11.2014 13:32            (0)  
 
     
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