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1813
(1744-1803)

Lebensfunke, vom Himmel entglüht,
Der sich loszuwinden müht!
Zitternd, kühn, vor Sehnen leidend,...
1813
(1744-1803)

Lebensfunke, vom Himmel entglüht,
Der sich loszuwinden müht!
Zitternd, kühn, vor Sehnen leidend,
Gern und doch mit Schmerzen scheidend!
End`, o end` den Kampf, Natur!
Sanft ins Leben
Aufwärts schweben,
Sanft hinschwinden laß mich nur.
Horch!, mir lispeln Geister zu:
`Schwester-Seele, komm zur Ruh!`
Ziehet was mich sanft von hinnen?
Was ist`s, was mir meine Sinnen,
Mir den Hauch zu rauben droht?
Seele, sprich, ist das der Tod?
Die Welt entweicht!
Sie ist nicht mehr!
Engel-Einklang um mich her!
Ich schweb` im Morgenrot!
Leiht, o leiht mir eure Schwingen;
Ihr Brüder-Geister, helft mir singen:
`O Grab, wo ist dein Sieg?
Wo ist dein Pfeil, o Tod?`


 `Verklärung` (), D  59 ()
- 7 1955 ., .
: Osobnyak , 06.05.2019 01:05            (0)  
 
     
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